Ein Goreanisches Dorf

  • Tal und herzlichen Dank für das Interesse an diesem Beitrag.

    Wenn es um Unterstützung geht, denken viele an Finanzen. In der Tat freuen wir uns über jeden, der uns durch Premium Beiträge unterstützt, aber es geht um viel mehr als um Geld.

    Wie sicherlich manche wissen oder vielleicht auch nur gerüchteweise gehört haben, liegen in unseren Schubladen noch jede Menge Ideen und Pläne für die Gor-Gemeinschaft. Viele dieser Ideen sind vielleicht auch eher Visionen oder langfristige Grossprojekte, vielleicht auch Spinnereien. In jedem Fall aber können wir diese Dinge kaum ohne die Hilfe und Unterstützung einer Gemeinschaft realisieren. Eines dieser Projekte ist eine reale Kajira Akademie die gleichzeitig als Urlaubsparadies für Goreaner fungieren soll.

    Diese Idee ist nicht neu. Wir wollten dieses "Gor-Dorf" bereits in der Karibik oder später in Panama realisieren. Letztlich war uns das Projekt bisher aber entweder zu gross bzw. zu ungewiss. Die Frage, ob wir überhaupt Goreaner genug sind, um so eine Projekt langfristig durchzustehen oder ob es überhaupt einen Bedarf für so etwas gibt, spielte dabei auch ein bedeutende Rolle. Doch eines ist nicht von der Hand zu weisen: das Thema Gor lässt uns zumindest nicht los und die Visionen verblassen nicht. Also haben wir uns entschlossen, nun doch aufzubrechen und die Schritte zu gehen, die wir gehen müssen.

    Wir leben derzeit und vorerst einmal in Deutschland, wo wir das grosse Projekt sorgfältig planen und notwendige Schritte vorbereiten können. Nun stünden uns prinzipiell zwei Wege offen und zwar die Betrachtung des Ganzen als:

    • ein Business: Suche nach finanzieller Unterstützung, Planung und Aufbau nach marktwirtschaftlichen Massstäben oder
    • ein Gemeinschaftswerk: Suche nach Helfern, Leuten, die Teil des Ganzen werden wollen, gemeinsame Planung und gemeinsamer Aufbau!

    Wir sind keine Businessleute und werden es auch nicht werden. Viel zu sehr machen wir die Dinge mit Herz und Liebe, allerdings haben wir es meist trotzdem versucht, nach den üblichen Mustern der Marktwirtschaft zu meistern. Nun wollen wir einen neuen Weg einschlagen. 

    In gewisser Weise gab es ähnliche Ansätze bereits bei der Schaffung des Heimsteins 2013/2014. Jedoch ein wirklich gemeinsames Projekt ist nicht entstanden. Das mag daran liegen, dass es an Durchhaltevermögen mangelte oder – was wir für wahrscheinlicher halten – dass unsere Visionen zu abstrakt waren, als dass sich Leute dafür hätten einnehmen lassen können. Man konnte sich kaum irgendwo tatsächlich wiederfinden oder wenn, dann hatte jeder nur eine eigene, wage Vorstellung einer groben Richtung.

    Wir haben die Anregung eines der Heimstein Mitglieder aufgegriffen und in unsere Überlegung mit eingebunden: "Fangt doch an der Basis an, statt alles so gross und abstrakt zu definieren." 

    In der Tat haben wir uns Gedanken bis ins kleinste Detail gemacht, wie sich weltweit bestehende Gruppen von Goreanern zu einem Heimstein zusammenschliessen könnten oder dass diese Gruppen entweder von allein entstünden, wenn es nur einen Heimstein gäbe oder dass man sich um diese "Kleinigkeiten" immer noch später kümmern könnte. Dass es aber auf dieser Erde einfach gar keine homogene Gemeinschaft von Goreanern gibt, hatten wir entweder ausgeblendet oder einfach nicht gewusst. Tatsächlich sehen wir schon in der Online Community, wie verschieden Goreaner ticken und wie schnell sich die Gemeinschaft spaltet. Auch das ist goreanisch, logisch, denn es ist menschlich.

    Zäumen wir das Pferd also von der anderen Seite auf! Das geschieht nun dadurch, dass wir an einem ganz konkreten und vorstellbaren Projekt arbeiten, nämlich dem Gor-Dorf mit Kajira Akademie. Dieses Projekt ist gewiss nicht jedermanns Sache, selbst wenn sich etliche vorstellen könnten, später, wenn es fertig ist, auch einmal Urlaub im Gor-Dorf zu machen.

    Wie kann man das Projekt nun unterstützen?

    Diese Unterstützung ist keine statische und einmalige Angelegenheit, sie verändert sich vielmehr flexibel mit jedem Fortschritt. Im Moment ist es wichtig, dass die Community wächst und sich möglichst viele begeisterte Leute zusammen finden, die das Projekt unterstützen wollen. Eine Einladung von Freunden kann zum Beispiel sehr viel in Bewegung bringen. Wenn ihr also Leute kennt, sendet ihnen doch einfach mal eine Einladung!

    Im weiteren Verlauf füllen wir die Community mit goreanischen Kursen. Eine Übersicht über die Themen findet ihr bereits in einem separaten Blogeintrag. Die Akademie ist so strukturiert, dass jeder eigene Kurse erarbeiten und hochladen kann. Die ersten Akademie Beiträge werden noch von fortgeschritteneren Lehrern geprüft, ob die nach wissenschaftlichen Massstäben mit Quellen zu den original Büchern belegt sind. Es darf zu einem Thema auch mehrere Beiträge geben. Mehr Details zur Online Akademie an anderer Stelle.

    Interessant wird es bei den realen Veranstaltungen, zu denen sich Studenten anmelden können, um sich prüfen zu lassen. Diese Veranstaltungen können bei Bedarf geplant und durchgeführt werden.

    Irgendwann soll es aber einen festen Ort geben, wo nicht nur Prüfungen, sondern auch mehrtägige Kajira Trainings durchgeführt werden können. Dieser Ort sollte in wärmeren Gefilden errichtet werden, zum Beispiel bieten sich dazu die kanarischen Inseln an. Diese gehören zu Europa und sie sind relativ schnell und preisgünstig zu erreichen. Dort soll ein Grundstück gekauft werden worauf sich dann einzelne kleine Hütten bauen lassen. Als eine preiswerte und darüber hinaus auch optisch ansprechende Bau-Methode haben wir Earthbag im Sinn, bei der als primärer Baustoff einfach in Säcke gefüllte Erde benutzt wird. Diese Art zu bauen ist nicht sehr teuer und es kann im Grunde genommen jeder mit anpacken. Spezielle Fähigkeiten sind dazu nicht erforderlich.

    Wir brauchen also nicht nur Leute, die das Projekt finanziell unterstützen, sondern auch tatkräftig mit anpacken. Je nach dem, wie viele Leute mitmachen, könnte in absehbarer Zeit solch ein kleines MyGoreanVillage Wirklichkeit werden!

    Die Idee mag verrückt klingen, und allein werden wir das wohl auch nicht realisieren können bzw auch gar nicht wollen. Sofern sich aber Unterstützung findet, sind wir ziemlich optimistisch, dass wir gemeinsam Gor ein stückweit Wirklichkeit werden lassen können! Wir zählen auf euch!

    Alduras und adira

0 comments