Männliche Dominanz gepaart mit weiblicher Unterordnung!

  • Einzelfall oder Massenphänomen?

    Der Mensch sucht stets Gleichgesinnte, um nicht alleine dazustehen sondern in der Gruppe andere zu finden, von denen er sich verstanden fühlt und an denen er sich reiben kann um selber zu wachsen.

    So ist es auch mir stets gegangen. Sei es seit Mitte der 90er Jahre als die Suche nach Herren, Sklavinnen, Goreanern und kajirae mein Denken erfüllte und ich erst nach und nach auf die ein oder andere Weise mich fündig geworden zu werden wähnte. Doch sollte es noch lange Jahre dauern, bis ich in Deutschland Menschen die eben diesen Weg gehen wirklich erkennen konnte. Doch konnte ich das wirklich? Leben nicht mehr als genug Menschen in Herr/Sklavin Verhältnissen ohne sie als solche zu benennen?

    Ich erinnere mich hier an die Erzählung meiner Mutter, dass nach ihrer Heirat ihr Chef die Frage an meinen Vater herantrug, ob er ihr erlauben würde weiterhin beruflich tätig zu sein. Dieses zeigt uns recht gut, dass es Ende der 60er Jahre noch mehr als üblich war, das der Mann der Herr im Hause war und über seine Frau auch über den Kreis seines Hauses hinaus verfügen konnte. Solches Verhalten findet sich noch heute in traditionellen Kulturkreisen, z.T. auch in Westeuropa, in denen sich die Frauen überwiegend gerne in ihrer natürlichen dienenden Rolle und die Männer in der des Haushaltsvorstandes - sich und ihre Familie beschützend - wiederfinden. Solche Natürlichkeit ist den Menschen in der entmenschlichten modernen, westlichen Welt kaum mehr zu finden. Doch auch hier regen sich immer mehr Stimmen, die in einer Kultur der schwächlichen Männern keine Zukunft sehen. Nicht umsonst suchen nicht wenige junge Frauen ihr Heil bei maskulinen Männern aus anderen Kulturen, weil es für sie immer schwerer wird hier fündig zu werden.

    Doch was hat dieses nun alles mit uns zu tun? Wir haben uns hier zusammengefunden, um eine Seite an uns leben zu können, die in der hiesigen Gesellschaft verpönt ist. Weswegen sonst finden sich goreanische Gemeinschaften aber auch Häuser nur in der westlichen, politisch-korrekten Welt mit ihrer die Natürlichkeit der Geschlechter ablehnenden Kultur? Weil das Leben der natürlichen Rolle der Geschlechter in anderen Kulturen eine Selbstverständlichkeit ist.

    Sicherlich werden in solchen Gesellschaften die Frauen nicht allesamt als Sklavinnen bezeichnet, wohl aber verhalten sich die Frauen dort vergleichsweise zur goreanischen freien Frau, ja manchmal gar zur goreanischen Sklavin, während dem Mann vielfach die des Herrn über seine Frau(en), Kinder und Angehörige des Hauses inne hat.

    Ich bin mir sicher, würde der goreanischen Philosophie die Chance eingeräumt inspirierend auf die westliche Kultur einzuwirken, könnte sie vieles was heute im Argen liegt zum positiven verändern. Nicht nur das Verhältnis zwischen Mann und Frau, sondern eben auch das Selbstverständnis und die Wertigkeit jedes Einzelnen würden sich wandeln.

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