Geschlechterkampf oder Männer gehen ihren eigenen Weg?

  • Der Kampf der Geschlechter, wie ihn uns John Norman bereits in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts prophezeite, ist heute im vollen Gange. Mit Feminismus, Genderismus, Gender Gaga und Bevorzugung der Mädchen von Lobby und Politik werden Männer und Frauen gegeneinander aufgehetzt, Familienstrukturen zerstört, sowie der Glaube an die spirituelle Welt und unser wahres Potential durch Egoismus und Materialismus ersetzt.

    Großfamilen und Clans gehören längst der Vergangenheit an! Die Kinder - sofern ihre Existenz der Selbstverwirklichung ihrer Eltern nicht ganz im Wege stand - werden in Kitas abgeschoben, um durch die lieblosen Erziehung durch den Staat zur einer neuen verhaltensgestörten Generation herangezogen zu werden. Die Großeltern gar, die sich früher um das Wohlergehen ihrer Enkel bemühten werden alleine gelassen oder in Sterbehospize abgeschoben. Dort sollen sie ungeliebt und verachtet ihre letzten Jahre in Siechtum verbringen. Doch wozu das alles, wenn nicht um dem Ego jener zu dienen, die doch nur unser Bestes wollen: unsere Lebenszeit! Hierzu wird gerne das Ego der Fremdbestimmten angesprochen, denn wo sich das ganze Leben nur noch um Konsum dreht und as Erhaschen des Selbigen bleibt keine Zeit mehr, um zu leben, sich selbst und den eigenen Lebenssinn zu finden.

    In einer solchen Zeit befinden wir uns heute, doch wo soll uns dieses hinführen?

    Längst entstanden neue Bewegungen, eine davon ist die „#MGTOW“ (Men going their own way / Männer gehen ihren eigenen Weg) Bewegung. Diese entstand vor einigen Jahren im englischen Sprachraum und findet unter den Männern der westlichen Welt immer mehr Anhänger. In der MGTOW Bewegung finden sich Männer, die weder von den feministischen Frauen noch von der Anti-maskulinen Gesellschaft etwas wissen wollen, die der Welt der Beziehungen und sexuellen Handlungen mit Frauen entsagt haben, nun nicht mehr für Frau und Familie leben wollen , sondern nur noch in der egoistischen Welt des Selbst.

    Was auf den ersten Blick irritierend erscheint, ist letztlich jedoch nur eine logische Konsequenz der feministischen „#Metoo“ Bewegung, die den westlichen Mann generell zum Vergewaltiger und Zahlmeister der Frauen degradiert, aus dem immer mehr Männer ausbrechen.

    Werfen wir nun einen Blick auf die heutigen Entwicklungen, in der den westlichen, weißen Männern ständig vorgeworfen wird den Frauen jeder Rasse und Hautfarbe Böses antun zu wollen. So ist es - nach dem ausweichenden Denkmuster - nur eine logische Konsequenz, wenn sich Männer vor den feministischen Frauen oder der feministischen Gesellschaft immer weiter zurückziehen.

    Im gewissen Rahmen erinnert eine solche Entwicklung an jene die zum mythischen Geschlechterkampf auf Gor führte, den John Norman beschrieb. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass die goreanischen Männer für sich und ihre Sache kämpften und sich nicht - wie die Männer der MGTOW Bewegung - geschlagen zurückzogen. Während der goreanische Mann Sklavinnen zu seinem sexuellen Vergnügen nutzt, finden die Männer der MGTOW Bewegung ihr sexuelles Heil im Materialismus der Sexpuppen und Sexroboter.

    Doch kommen wir zurück zum Kampf der Geschlechter! Auf Gor führte der Geschlechterkampf dazu, das sich auch dort die Gesellschaft radikal änderte. Wie John Norman es beschreibt verhielt es sich vergleichbar zu dem was wir in diesen Tagen hier auf der Erde erleben.

    Auf der Erde wünschen sich die feministischen Frauen ein vom Mann unabhängiges Leben in Selbstbestimmung, dieses haben auch die freien Frauen auf Gor, allerdings um den Preis ihrer Sexualität. Doch so wie die freien, feministischen Frauen der Erde sich als ständiges sexuelles Opfer des Mannes betrachten, wurde den freien Frauen auf Gor eben diese Option genommen und ihr Status als unsexuell definiert. In dem vom Mann gewonnenen Kampf der Geschlechter können sie weiterhin ihren eigenen Weg gehen, ihrem Egoismus und Materialismus folgen. Erst wenn die freie goreanische Frau ihre Natur und damit auch ihre Sexualität zu leben bereit ist, wird ihr die Möglichkeit hierzu in der vom Mann bestimmten Sklaverei eröffnet aber eben auch nur hier. Hier kann sie fern der Selbstsucht und des Egoismus ihre Natur leben, ohne sich den Einschränkungen der Gesellschaft unterwerfen zu müssen.

    Gor zeigt uns so gesehen eine Möglichkeit auf, wie wir unsere irdische Welt im Hier und Jetzt gestalten könnten. Zum Beispiel bliebe jenen Frauen, die der egoistisch-feministischen Tradition weiter folgen wollen, der Weg als asexuelle und von Männern sachlich betrachtete Menschen offen und sie würden zu den freien Frauen, wie wir sie auf Gor vorfinden.

    Zugleich könnten jene Frauen, die bereit sind dem Egoismus - mit seinem Feminismus und Materialismus - zu entsagen, den Weg der Sklavin gehen, also im Angesichts der Macht des Mannes leben, um ein natürliches aber auch sexuell geprägtes Leben zu führen. Erst durch die Rückbesinnung der Frau auf ihre natürliche Rolle, wird sie bekanntlich die innere Freiheit und damit Glück und Erfüllung finden.

    Doch auch für die eher weichen, femininen Männer ist in der Rolle des Kajirus ein Platz gegeben, so dass sie zu Füssen der freien Frauen jene Unterwürfigkeit erleben können, für die in der Welt des männlichen Mannes kein Platz ist.

    Wie aber erreicht nun der Mann sein Ziel? In dem er seinen eigenen Weg geht, seine Männlichkeit wiederzuerlangen bereit ist und sich der Herausforderung stellt.

    Nur wer sich sich dem Egoismus, der Selbstsucht, dem Materialismus und nicht zuletzt der entmenschlichenten Gesellschaft verweigert, kann seine Seele, sein wahres Ich und seine innere Kraft finden. Denn letztlich werden wir alle nur in Demut unsere Erfüllung finden können, nicht im Materalismus, noch in der egoistischen Selbstliebe oder gar dem Hass auf andere oder das andere Geschlecht.

    Alduras

    (zur englischen Version)

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