Der Traum vom Gor Dorf / Dream of a Gorean Village

  • Warum es keine goreanische Gemeinschaft gibt

    (English below) 

    Tal werte Herren und Herrinnen, liebe Versklavte!

    Nach einem sehr spannenden und intensiven Abend des ersten offiziellen Tavern Night Treffen des Jahres 2020, möchte ich hiermit darüber berichten und meine Gedanken mit euch teilen.

    Was mir jetzt beim Schreiben auffällt, ist dass ich den Text auf deutsch schreibe und ich mich frage, ob ich nicht auf englisch schreiben sollte. Da mir die ersten Gedanken in der deutschen Sprache zugeflogen sind, bleibe ich beim Deutsch. Es kann ja leicht mit Hilfe von einer Onlineübersetzung in eine andere Sprache übersetzt werden.

    Zunächst möchte ich kein Geheimnis daraus machen, dass neben meinem Herrn und mir sonst niemand anwesend war. Feste Termine haben den Nachteil, dass manche Leute bereits andere Verpflichtungen haben. Andererseits haben feste Termine den grossen Vorteil, dass man sich darauf einstellen kann und längerfristig planen kann, was insbesondere für diejenigen wichtig ist, die eine weite Anreise haben und sich gegebenenfalls um Unterkunft etc. kümmern müssen.

    Vielleicht wäre die erste Tavernen Nacht ganz anders verlaufen, wenn wir Gäste gehabt hätten. Praktisch haben wir uns aber mit einer Idee beschäftigt, die uns schon viele Jahre ein grosses Anliegen ist und, ihr kennt diese Idee, wir schon oft Mittel und Wege gesucht haben, um sie zu verwirklichen: Die Goreanische Gemeinschaft.

    Dabei sprechen wir noch nicht einmal von eine grossen Online Gemeinschaft, beispielsweise hier auf MyGorean. Wir sprechen vielmehr über eine Gemeinschaft, die real und lokal zusammenlebt. Die Idee ist wie gesagt nicht neu. Wir haben bereits von einem Gor Dorf in unserer Zeit auf Curaçao gesprochen und auch schon dort auf der Karibikinsel nach Grundstücken gesucht. Wir sind aus den selben Motiven nach Panama gezogen, haben auf La Palma gesucht und schliesslich auf der Iberischen Halbinsel. Gekauft haben wir uns aber trotzdem ein kleines Reihenhaus. Leute, die uns auf den Meetings besucht haben, wissen auch von konkret ausgearbeiteten Plänen einer Vereinsgründung, ursprünglich des LaKajira Heimstein Vereins, später aktualisiert auf MyGorean Home Stone Association. In beiden Fällen hatten wir uns bereits mit Menschen und potentiellen Mitgliedern getroffen, dann aber auf Grund zu vieler Unstimmigkeiten davon wieder Abstand genommen.

    Warum ist es so schwierig, eine Gemeinschaft zu gründen?

    Wir haben im Rahmen unserer Vision des Gor Dorfes recherchiert und sind auf eine interessante und zugleich inspirierende Dokumentation über 10 Gemeinschaften in 8 Ländern Europas gestossen. Die Gemeinschaften sind sehr unterschiedlich, sowohl in ihrer Grösse, Zusammensetzung der Bewohner, Leitung, Finanzierung als auch der spirituellen Ausrichtung und der jeweiligen Ziele. Eines gemeinsam haben aber alle Gemeinschaften: die Gemeinschaft von Menschen. Wir selbst haben das Bedürfnis nach Gemeinschaft und empfinden uns Menschen als Gemeinschaftswesen. Es tut uns Menschen nicht gut, allein zu sein, isoliert zu sein und wir sind nicht in der Lage, alles selbst zu meistern. Wir brauchen Gemeinschaft für ein sinnvolles (mit Sinn erfülltes) Leben.

    Wir haben ebenfalls nach bestehenden Gor Gemeinschaften recherchiert. Was nicht sonderlich schwer zu finden ist, sind online Gemeinschaften. Ganz klassisch sind goreanische Rollenspiel Gemeinschaften, zum Beispiel auf Second Life, aber auch anderen Plattformen. Ebenso gab es unsere eigene Online Gemeinschaft von LaKajira sowie aktuell gibt es MyGorean, eine Online Gemeinschaft von Menschen, die sich für Gor interessieren, selbst einen Goreanischen Lebensstil pflegen oder eben einen solchen anstreben. Darüber hinaus gibt es Gruppen, die sich in regelmässigen Abständen treffen, wie eine Gruppe in Brasilien oder auch bei uns die Gruppe aus drei Häusern. Schauen wir jedoch auf die oben genannten existierenden Gemeinschaften, so wird sofort der eklatante Unterschied deutlich: diese wohnen und leben zusammen! Keine der genannten Gor Gemeinschaften lebt praktisch zusammen.

    Und weiter haben wir recherchiert, dass es Versuche von Gor Gemeinschaften gegeben hat. Diese wurden aber von staatlicher Seite aufgelöst. Ein goreanisches Dorf soll es zum Beispiel in Canada gegeben haben, welches aufflog, nachdem sich eine Sklavin aus der Gruppe gelöst hatte und die Polizei informierte. Es gab auch einen anderen Fall, der irgendwann einmal kurz in den Medien erwähnt wurde, wo jemand in Großbritannien Frauen zu Sex gezwungen habe. Es wurde in diesem Zusammenhang unter Anderem auch von fanatischen Gor Fans gesprochen. Nach unserer Recherche handelte es sich dabei wohl aber eher um eine Beziehung zwischen einem einzelnen Mann und einer Frau, also keine Gemeinschaft.

    Was jedoch herauszulesen ist, dass es immer zu einem Problem wird, sobald „Sklaverei“ praktiziert wird, und zwar unabhängig ob es sich im Rahmen einer einzelnen Paares oder in einer grösseren Gemeinschaft abspielt. Sklaverei ist illegal und wird nirgendwo toleriert. Schauen wir dann aber einmal genauer hin, finden wir relativ schnell heraus, dass eine Herr/Sklavin Beziehung, eine von allen Beteiligten genau so gewollte Beziehungsform ist. Keine Sklavin wird gezwungen Sklavin zu sein und schon gar nicht wird mit Sklavinnen in irgendeiner Form Handel betrieben. Der Zwang besteht allenfalls darin begründet, dass die Sklavin es als ihre natürlich zugewiesene Rolle empfindet. Praktisch kann jede Sklavin ihre sieben Sachen packen und nach dem jeweils geltendem Recht, als freie Frau, gehen.  Natürlich sind menschliche Bindungen sehr viel komplexer und auch existieren zwangsähnliche Zustände in vielen Beziehungen, unabhängig davon, ob man von Herr und Sklavin spricht oder nicht. Eine Frau, die in einer (sogar verbotenen) Vielehe in der Gemeinschaft der Mormonen lebt, kann rein theoretisch dieser Situation auch einfach entkommen, indem sie weg geht, doch ist sie praktisch, durch die interne zusammenhaltende und starke Gemeinschaft, stark gebunden.

    Diese menschlichen Strukturen existieren in einer jeden Gemeinschaft und haben wenig mit Sklaverei zu tun. Teil der Gemeinschaft zu sein ist freiwillig. Solange eine Gemeinschaft einem Menschen jedoch eine Erfüllung schenkt, also überwiegend Positives, ist es unterm Strich immer noch besser ist, Teil der Gemeinschaft zu sein, auch wenn es bedeutet sich einem oder mehreren Menschen unterordnen zu müssen. Im Übrigen ist jeder Mensch den Herrschenden eines Landes unterworfen, wenn er nicht gerade selbst zu den Herrschenden gehört.

    Damit kommen wir zu einem weiteren Punkt, den wir auch durch unsere bisherige Analyse herausarbeiten konnten: die Problematik der Unterordnung. Kein Problem stellt es dar, wenn sich Frauen freiwillig, bewusst und gewollt einem Mann unterordnen, ja sogar als Sklavinnen unterwerfen. Im goreanischen Kontext fällt es Frauen im Allgemeinen leichter, ihren Platz in einer Gemeinschaft zu finden, der nicht der des Oberhauptes ist. Allerdings bedarf es generell, und bei Männern untereinander erst Recht, einer tatsächlichen und natürlichen Autorität, damit eine hierarchische Ordnung zwanglos entstehen kann. Diese sind aber regelmässig nicht erkennbar oder vorhanden, solange sich Paare nur hin und wieder treffen. Jemand hat vielleicht ein höheres Einkommen oder einen besseren sozialen Status. Doch welche Bedeutung hätte das für die neue Gemeinschaft? Und welcher Mann mit einem hohen Status innerhalb der Gesellschaft würde genau dieser Gesellschaft den Rücken zuwenden um sich einer Gemeinschaft anschliessen, wenn er selbige nicht gerade selbst gründet?

    Anders ausgedrückt ist jemand, der es praktisch schafft, Menschen zu finden, die sich dann mit ihm zu einer Gemeinschaft bilden, zusammen leben, wohnen und arbeiten, derjenige der das Ansehen und Respekt der restlichen Angehörigen der Gemeinschaft erhält. Dies gelingt ihm, interessanter Weise gerade dadurch, dass er sich in Bescheidenheit übt und den anderen seinerseits mit Respekt und Anerkennung begegnet. Eine solche Entwicklung findet bei einer Neuschaffung einer Gemeinschaft statt, weil und wenn bei den Gründungsmitgliedern ein von Visionen und Idealen motivierter eiserner Wille vorherrscht, bei gleichzeitiger Toleranz gegenüber den Vorstellungen der anderen und dem Vermögen, den Grossteil der eigenen Visionen – als Illusionen akzeptierend – loszulassen. Gerade beim Thema loslassen eigener Vorstellungen, haben wir schon im Rahmen erster eigenen Versuche einer Gemeinschaftsgründung, festgestellt, dass jedes noch so tolle Gedankengebilde zusammenfällt, sobald unterschiedliche Vorstellungen aufeinandertreffen. So mag einer wollen, dass Sklavinnen nackt zu sein haben, ein anderer will das Gegenteil und geplatzt ist die Seifenblase.

    Das Thema Zusammenleben bringt ohnehin viele Aspekte mit, die zwingend zu berücksichtigen sind, welche bei den meisten Gor Dorf Phantasien jedoch selten Berücksichtigung finden. Themen wie Kinder, Schule, Einkommen, sowie Umgang, Integration bzw. Abgrenzung zur Gesellschaft sind nur einige wenige wichtige Fragen des Lebens. Es ist kein Problem, sich mal an einem Wochenende irgendwo in einer verruchten Höhle mit anderen gut gelaunten Erwachsenen zu treffen und mal so richtig die Sau raus zu lassen, eine ganz andere Sache ist es, ein wirkliches, praktisches, nachhaltiges und anspruchsvolles Gemeinschaftsleben zu verwirklichen, in dem es auch launische Seiten der Beteiligten gibt und man nicht unbedingt immer nur zusammen lachen kann. Es bedeutet nicht zuletzt die Aufgabe des bisherigen Lebens mit all seinem Komfort und Sicherheit. Wer ist dazu bereit?

    Es gibt Menschen, die für sich erkannt haben, dass das Leben um Hamsterrad wenig Erfüllung bringt und auch dass man sich mit Geld eben nicht alles erkaufen kann. An vielen Orten der Welt finden wir kleine Gemeinschaften von Menschen, die bereits vormachen, dass es möglich ist. Die Idee oder der Wunsch nach Gemeinschaft muss hierbei aber an erster Stelle stehen. Gemeinschaft ist übrigens etwas sehr goreanisches. Schon der Planet „Gor“ trägt es im Namen. Heimstein ist die Bedeutung von Gemeinschaft. Die konkrete Ausgestaltung einer Gemeinschaft ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Man kann eine Gemeinschaft gründen, die hierbei eher sehr offen bleibt und unterschiedlichste Ausrichtungen toleriert oder es gibt einen engeren gesteckten Rahmen. Wir finden zum Beispiel die existierenden Gemeinschaften, die wir etwas kennenlernen durften sehr interessant und inspirierend, würden aber spontan keiner der Gemeinschaften beitreten wollen. Es gibt ein paar Dinge, die uns sehr wichtig sind, die wir gern in einer solchen Gemeinschaft wiederfinden würden und die in keiner der von uns bekannten Gemeinschaften möglich wäre. Zum Beispiel finden wir, sollte es Sklavinnen geben können und diese sollten auch nackt sein dürfen und das idealer Weise immer. Wir könnten unsere Vorstellungen noch weiter ausführen und eine komplette Gemeinschaftsordnung ausarbeiten. Wir wissen aber auch, dass es wenig Sinn macht, eine komplette Ordnung auszugestalten, ohne Mitwirkung der anderen Dorfbewohner. Auch dürfte eine dauerhafte Nackthaltung von Sklavinnen kaum realisierbar sein. Aber in gewissen Privathäusern oder in einer Taverne zum Beispiel, kann solches durchaus umsetzbar sein, selbst wenn Kinder mit in der Gemeinschaft leben. 

    Solange wir also nicht bereit sind, unsere Vorlieben soweit zurückzustellen, dass sich auch andere Menschen darin wiederfinden können und wollen und solange es kein Modell wird, welches auch einem Alltagsleben gerecht werden kann, wird es keine goreanische Gemeinschaft geben. Wir können uns aber sehr wohl vorstellen, persönliche Vorlieben hinten anzustellen und in erste Linie eine Gemeinschaft aufzubauen, in der goreanische Werte gross geschrieben werden, wie Ehre und Respekt, Liebe zur Natur, Wertschätzung des Lebens, natürliche Ordnung und auch ein Bewusstsein von Spiritualität. Eine Gemeinschaft ohne Spiritualität wäre für uns beispielsweise nicht denkbar. 

    Auf dieser Basis wollen wir zukünftig bei jedem Treffen einen Arbeitskreis „Gor Gemeinschaft“ abhalten, der dem gemütlichen Teil, der Tavernennacht, vorangeht. Wir stellen den Teilnehmern dann andere Gemeinschaften vor, besprechen die jeweiligen Konzepte, erarbeiten Konzepte für eine Gor orientierte Gemeinschaft und einiges mehr. Sobald es eine Gruppe ernsthaft interessierter Gründungsmitglieder gibt, werden wir gegebenenfalls auch die ein oder andere Gemeinschaft persönlich besuchen, um unserer eigenen Gründung näher zu kommen.

    Dieses Wochenende war sehr inspirierend! Es liegt eine wundervolle und aufregende Zeit vor uns!

     

    English version

    Why there is no gorean community

    Dear Masters and Mistresses, dear slaves!

    After a very exciting and intense evening of the first official Tavern Night meeting of the year 2020, I would like to report about it and share my thoughts with you.

    What I notice now while writing is that I write the text in German and I wonder if I shouldn't write in English. Since the first thoughts came to me in the German language, I stick to German. It can easily be translated into another language with the help of an online translation.

    At first I don't want to make a secret of the fact that nobody else was present beside my master and me. Fixed appointments have the disadvantage that some people already have other obligations. On the other hand, fixed dates have the great advantage that one can adapt to them and plan for the long term, which is especially important for those who have a long journey and may have to take care of accommodation etc.

    Maybe the first tavern night would have been completely different if we had had guests. Practically, however, we have been working on an idea that has been of great concern to us for many years and, you know this idea, we have often looked for ways and means to realize it: The Gorean Community.

    We are not even talking about a big online community, for example here on MyGorean. We are talking about a community that lives together in a real and local way. The idea is not new, as I said. We have already talked about a Gor village in our time on Curaçao and we have also been looking for land there on the Caribbean island. We moved to Panama from the same motives, searched on La Palma and finally on the Iberian Peninsula. But nevertheless we bought a small row house. People who visited us at the meetings also know of concrete plans to found an association, originally the LaKajira Home Stone Association, later updated to MyGorean Home Stone Association. In both cases we had already met with people and potential members, but then refrained from doing so due to too many disagreements.

    Why is it so difficult to found a community?

    We researched our vision of Gor Village and came across an interesting and inspiring documentary about 10 communities in 8 European countries. The communities are very different, both in size, composition of the inhabitants, leadership, funding, spiritual orientation and the respective goals. But all communities have one thing in common: the community of people. We ourselves have the need for community and feel that people are community beings. It is not good for us humans to be alone, to be isolated and we are not able to master everything ourselves. We need community for a meaningful (filled with meaning) life.

    We have also researched existing Gor communities. What is not very difficult to find are online communities. Traditionally, Gor roleplaying communities are communities, for example on Second Life, but also on other platforms. We also had our own online community of LaKajira and currently there is MyGorean, an online community of people who are interested in Gor, have a Gorean lifestyle themselves or are striving for one. In addition, there are groups that meet at regular intervals, such as a group in Brazil or our group of three houses. But if we look at the existing communities mentioned above, the striking difference becomes immediately clear: they live together! None of the Gorean communities mentioned above practically live together.

    And further we have researched that there have been attempts of local Gorean communities. But these were dissolved by the state. One Gorean village in Canada, for example, is said to have been disbanded after a slave girl broke away from the group and informed the police. There was also another case, which was briefly mentioned in the media at some point, where someone in Great Britain forced women to have sex. In this context there was also talk about fanatical Gor fans. According to our research, however, it was probably more a relationship between an individual man and a woman, not a community.

    But what we can see is that it always becomes a problem as soon as "slavery" is practiced, regardless of whether it takes place in the context of a single couple or in a larger community. Slavery is illegal and is not tolerated anywhere. But if we then take a closer look, we find out relatively quickly that a master/slave relationship is a form of relationship that is wanted by all parties involved. No slave is forced to be a slave, and certainly no female slaves are traded in any form. The compulsion consists at most in the fact that the slave feels it as her naturally assigned role. Practically every slave can pack her seven belongings and leave according to the law, as a free woman.  Of course, human bonds are much more complex and also coercive conditions exist in many relationships, regardless of whether one speaks of master and slave or not. A woman who lives in a (even forbidden) polygamy in the Mormon community can theoretically escape this situation simply by leaving, but in practice she is strongly bound by the internal cohesive and strong community.

    These human structures exist in every community and have little to do with slavery. To be part of the community is voluntary. But as long as a community gives a person fulfillment, i.e. mainly positive things, it is still better to be part of the community, even if it means having to submit to one or more people. Moreover, every person is subject to the rulers of a country, if he is not one of the rulers himself.

    This brings us to another point that we have been able to work out through our previous analysis: the problem of subordination. There is no problem when women voluntarily, consciously and deliberately submit to a man, even as slaves. In the Gorean context, women can easier accept that a man rules the community. However, in general, and even more so in the case of men among themselves, an actual and natural authority is needed for a hierarchical order to develop informally. But these are regularly not recognizable or present as long as couples only meet now and then. Someone may have a higher income or a better social status. But what significance would this have for the new community? And what man with a high status in society would turn his back on this very society to join a community if he did not found it himself?

    In other words, someone who practically manages to find people who will form a community with him and live and work together with him is the one who will gain the respect of the rest of the community. He succeeds in this, interestingly enough, precisely by practising modesty and by meeting the others in turn with respect and appreciation. Such a development takes place when a new community is created, because and if an iron will, motivated by visions and ideals, prevails among the founding members, while at the same time tolerance for the ideas of others and the ability to let go of the majority of one's own visions - accepting them as illusions. Particularly when it comes to letting go of one's own ideas, we have already noticed in the course of our first attempts to found a community that even the most fantastic ideas collapse as soon as different ideas come together. One person may want to see female slaves naked, another may want the opposite and the bubble burst.

    The topic of living together brings along many aspects that have to be considered anyway, but which are rarely considered in most "Gorean Village" fantasies. Topics such as children, school, income, as well as contact, integration or demarcation from society are only a few important questions of life. It is no problem to meet with other good-humoured adults on a weekend somewhere in a wicked cave and to let off steam. A completely different thing is to realize a real, practical, sustainable and demanding community life, in which there are also moody sides of the participants and one cannot necessarily always laugh together. Last but not least, it means giving up the previous life with all its comfort and security. Who is ready for this?

    There are people who have realized that life around a hamster wheel is not very fulfilling and that money cannot buy everything. In many places in the world we find small communities of people who already show that it is possible. The idea or the desire for community must be the first priority. Community is, by the way, something very gorean. Even the planet "Gor" has it in its name. Home Stone is the meaning of community. The concrete form of a community is another important aspect. One can found a community which is rather open and tolerates different orientations or there is a narrower framework. For example, we find the existing communities that we were allowed to get to know very interesting and inspiring, but would spontaneously not want to join any of the communities. There are a few things that are very important to us, that we would like to find in such a community and that would not be possible in any of the communities we know. For example, we think that there should be female slaves and they should be allowed to be naked and ideally always. We could elaborate our ideas further and work out a complete community order. But we also know that it makes little sense to work out a complete order without the participation of the other villagers. Also a permanent nakedness of female slaves is hardly feasible. But in certain private houses or in a tavern, for example, it may well be feasible, even if children live in the community. 

    So as long as we are not willing to put our preferences aside to the extent that other people can and want to find themselves in it and as long as it does not become a model that can also do justice to an everyday life, there will be no Gorean community. But we can very well imagine to put personal preferences behind and to build up a community in which Gorean values are very important, like honour and respect, love for nature, appreciation of life, natural order and also a consciousness of spirituality. A community without spirituality, for example, would be unthinkable for us. 

    On this basis we want to hold a "Gorean Community" working group at every meeting in the future, which will precede the cosy part, the tavern night. We will then introduce the participants to other communities, discuss the respective concepts, work out concepts for a Gorean-oriented community and much more. As soon as there is a group of seriously interested founding members, we may also visit one or the other community personally to get closer to our own foundation.

    This weekend was very inspiring! We have a wonderful and exciting time ahead of us!

     

    Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

     

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